Der Deutsche Filmmusik-Dienst war eine deutschsprachige Fachzeitschrift, die sich ausschließlich der Filmmusik widmete. Sie erschien von 1987 bis 1995 vierteljährlich und brachte es in diesem Zeitraum auf insgesamt 31 Ausgaben. Herausgeber und Chefredakteur war der Musikwissenschaftler Thomas Karban, der die Redaktion gemeinsam mit Thomas Müthing und Matthias Büdinger bildete. Die Zeitschrift wurde zunächst im Eigenverlag mit einer Bezugsadresse in Berlin herausgegeben; später übernahm das Hamburger Label Edel Music den Vertrieb. Die Publikation war unter der ISSN 0175-2338 registriert.
Inhaltlich bot Der Deutsche Filmmusik-Dienst aktuelle Informationen und Berichte rund um das Thema Filmmusik. Zum festen Bestandteil gehörten Rezensionen von Soundtrack-Veröffentlichungen (Tonträger oder Filmmusik-Konzerte) sowie Interviews und Porträts von Filmkomponisten. Darüber hinaus veröffentlichte das Magazin Fachbeiträge, Analysen und Nachrichten aus der nationalen und internationalen Filmmusikszene. Die Zielgruppe waren Filmmusik-Enthusiasten, Sammler und Fachleute (z. B. Komponisten, Musikwissenschaftler und Kritiker), die an Hintergrundinformationen und kritischer Auseinandersetzung mit Filmmusik interessiert waren.
Innerhalb der deutschen Filmmusiklandschaft nahm der Filmmusik-Dienst eine besondere Stellung ein. Er war seinerzeit das einzige unabhängige, regelmäßig erscheinende Magazin für Filmmusik im deutschsprachigen Raum. Damit füllte die Zeitschrift eine Lücke und diente als zentrale Informationsquelle und Plattform für Austausch und Diskussion in der Filmmusikszene. Ihre sachliche Berichterstattung und Spezialisierung trugen dazu bei, die Sichtbarkeit von Filmmusikthemen in Deutschland und Europa zu erhöhen. Weiterführende Informationen – etwa Inhaltsverzeichnisse und exemplarische Artikel – finden sich über Fachportale und Filmmusik-Communities.